Unser Hof

      

Zusammen bewirtschaften wir den Biohof Apfelbeck, der seit Generationen von der Familie Apfelbeck geführt wird.

Wir arbeiten streng nach den Demeter Richtlinien, die ein höchstes Maß an biologischer Qualität der Lebensmittel garantieren. Des Weiteren wird durch den Verband mit einer nachhaltigen Bewirtschaftung sowohl eine gesunde Bodenfruchtbarkeit als auch eine soziale Umwelt gewährleistet, was auch in unserem Sinne ist.

Wir sind ein viehloser Ackerbaubetrieb mit rund 80 ha, auf dem wir sehr viele unterschiedliche Früchte anbauen. Zu den Hauptfrüchten gehören die Kartoffel, die Zwiebel und verschiedenen Urgetreidearten wie Dinkel, Emmer und Einkorn.

Der Hof liegt im schönen Niederbayern, nicht weit vom Tor zum bayrischen Wald, der Stadt Deggendorf, entfernt. Die Ortschaft Kleinweichs liegt zwischen den Flüssen Isar und Donau, was sich positiv auf die Wasserversorgung auswirkt. Zudem ist das Dorf an der Grenze zum Gäuboden und dessen Gunstlagen gelegen.

Bevor wir 2010 zum Verband „Demeter“ wechselten, waren wir Mitglied bei „Bioland“.

Der Wechsel konnte zu diesem Zeitpunkt erst vollzogen werden, da es vorher für einen reinen Ackerbaubetrieb nicht möglich war dem Demeterverband beizutreten. Denn die Regularien schreiben vor, dass man als Mitglied von diesem Verband eine gewisse Anzahl an Tieren je Hektar zu halten hat. Dies hat sich zu dem Zeitpunkt geändert und wir konnten durch eine sogenannte Futter-Mistkooperation diesen Schritt vollziehen.

Im Jahr 2000 haben wir den Betrieb von konventioneller zu biologischer Bewirtschaftung umgestellt. Denn durch den immer höheren Einsatz an chemischen Pflanzenschutzmitteln sowie durch den Zukauf von Dünger haben wir uns die Frage gestellt, ob das die Lebensmittel sind, die wir so produzieren und auch essen wollen.

Auch in Bezug auf die Böden, die sich in unseren Augen immer schlechter von dem massiven Einsatz der Pflanzenschutzmittel regeneriert haben, waren und sind wir heute noch der Überzeugung, dass die biologische Wirtschaftsweise sich positiv auswirkt.

Der Hof ist, wie auf dem Bild aus dem Jahr 1960 zu  sehen ist, ein klassischer Vierseithof, was typisch für die Gegend hier in Niederbayern ist. Auch  charakteristisch für die damalige Zeit auf den Höfen war, dass es viele Münder im Betrieb zu versorgen waren. Sei es die eigene Familie mit meist zahlreichen Kindern oder die Mitarbeiter (Mägde oder Knechte). Dadurch hatten die meisten Höfe sich kaum spezialisiert und es waren viele unterschiedlichen Tiere vorzufinden. So waren damals Rinder, Pferde und Schweine zugegen. Die Pferde wurden zu dieser Zeit noch für die harte Feldarbeit benötigt. Nach und nach wurden die Tiere abgegeben und teilweise, so zumindest bei den Pferden, durch Maschinen ersetzt.

Die Hofstelle, auf der die Familie Apfelbeck nun lebt, existiert laut Urkunden schon seit dem 15. Jahrhundert. In welcher Form die Stelle sich damals darstellte ist aber unklar.

Spätestens ab dem Jahr 1850 ist der aktuelle Name auf diesem Hof vorzufinden und ist seit dem dort beheimatet. Somit wird der Hof seit Generationen bewirtschaftet und blickt auf eine lange Tradition zurück.